Stationen, 3rd Edition (World Languages) Solution Manual

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Isaac Ross
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Station 1: Berlin1-11.Station BerlinBerlin ist seit dem Fall der Mauer 1989 wieder eine offene Stadt. Das Brandenburger Tor,früher Symbol für die deutsche Trennung, ist seit dem Fall der Mauer das Wahrzeichender deutschen Hauptstadt. Das Stadtbild Berlins verändert sich seitdem ständig auf demWeg zu einer neuen Metropole. Neben den vielen Wohn-und Geschäftsvierteln gibt es inder Stadt und im Umland aber auch viele Grünzonen wie den Tiergarten und andereParkanlagen und Gärten. Die Wiedervereinigung Deutschlands bedeutet aber nicht, dassBerlin eine einheitliche Lebenswelt ist. Hier leben Deutsche aus allen Regionen und mehrals 440.000 Ausländer. Jeder Bezirk hat seinen eigenen Charakter. Durch günstigeMieten ist Berlin nach der Vereinigung besonders für junge Leute ein attraktiver Wohnortgeworden, allerdings ist die Stadt in einer schlechten finanziellen Lage und hat großeProbleme mit der Arbeitslosigkeit.1-22.Aus der Geschichte Berlins1.1871 wird Berlin die Hauptstadt des Deutschen Reichs.2.Während der Nazizeit verbieten die Nazis die Bezirksversammlungen.3.Nach dem Zweiten Weltkrieg teilen die allierten Siegermächte Russland,Großbritannien, Frankreich und die USA Berlin in vier Sektoren auf.4.1949 wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet.5.1961 beginnt man, eine Mauer zwischen Ost-und Westberlin zu bauen.6.Am 9. November 1989 wird die Grenze zwischen Ost-und Westdeutschland wiedergeöffnet.1-33.Fragen über Berlin1.Was ist das Wahrzeichen Berlins? . . .Ah, das Brandenburger Tor.2.Wer hat Berlin in vier Sektoren geteilt? . . . Interessant, die Siegermächte nach demZweiten Weltkrieg.3.Wo kann man Parks und Seen finden? . . . Ach so, im Umland von Berlin.4.Was trennte Ost-und Westberlin? . . . Ja, richtig, die Mauer.5.Warum kritisieren die Gegner die Loveparade? . . . Ah, sie kritisieren dieZerstörung der Umwelt.

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1-44.Mehr Fragen über Berlin1.Wie viele Museen gibt es auf der Museumsinsel? . . . Ach ja, es gibt fünf Museen.2.Wie heißt das bekannteste Orchester in Berlin? . . . Ja genau, die BerlinerPhilharmoniker, die kenne ich natürlich auch.3.Wie viele Opernhäuser gibt es in Berlin? . . . Wirklich, drei Opernhäuser in einerStadt? Das muss ja ziemlich teuer sein.4.Was ist das höchste Gebäude in Berlin? . . . Na klar, den Fernsehturm kann man jaauch von überall sehen.5.Wo kann man die Neue Synagoge finden? . . . Aha, die Synagoge ist in derOranienburger Straße.6.Wann wurde das Olympiastadion gebaut? . . . Richtig,während der Nazizeit 1936.1-510.Die BerlinaleDie Berlinale, das internationale Filmfestival in Berlin, ist eines der wichtigsten undgrößten Filmfestivals der Welt. Am 6. Juni 1951 eröffnete die erste Berlinale mit AlfredHitchcocks Film „Rebecca“. Jedes Jahr besuchen Kinofans und Filmkritiker aus derganzen Welt die Stadt. Wie früher kann man auch heute noch viele berühmte Filmstarsaus Deutschland und Hollywood sehen. Die Jury verleiht die großen Preise, denGoldenen Berliner Bär und die silbernen Bären. Die Preisverleihung ist das Highlight, derHöhepunkt des Festivals.1-611.Heuwers GesprächKURT:Herta, siehst du die Amerikaner dort drüben? Sie essen Steak mitKetchup!HERTA:Ja, das sieht gut aus.KURT:Das sollten wir auch mal probieren. Aber wir haben kein Steak, undKetchup kommt natürlich aus Amerika.HERTA:Ich habe eine tolle Idee! Vielleicht sollen wir es mit Wurst probieren undfür die Tomatensoße unser eigenes Rezept erfinden.KURT:Weißt du denn, welche Zutaten man dafür braucht?HERTA:Ich muss einfach in der Küche ein bisschen experimentieren.

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1-712.Was machst du in Berlin?1.Mit wem fährst du nach Berlin? . . . Ah, du fährst mit deinen Freunden nach Berlin.2.Wen besuchst du in Berlin? . . . Aha, du besuchst eine alte Freundin aus den USA.3.Was möchtest du dort gerne einmal essen? . . . Lecker, du möchtest gerne eineCurrywurst essen.4.Wem schreibst du eine Postkarte aus Berlin? . . . Aha, du schreibst deinem Vatereine Postkarte aus Berlin.5.Und wem kaufst du ein Souvenir in Berlin? . . . Aha, deiner Mutter kaufst du alsoein Souvenir.6.Übrigens, wessen Reiseführer ist das, der da auf dem Tisch liegt? . . . Ach so, derReiseführer deines Bruders.1-813.Menschen in Berlin1.Was macht Wladimir Kaminer? . . . Genau, er schreibt Kurzgeschichten undRomane.2.Und was machen wir in Berlin? . . . Prima, wir machen eine Bootsfahrt auf derSpree.3.Und was machst du in Berlin? . . . Gute Idee, du siehst im Theater ein Stück vonBrecht.4.Und was macht ihr in Berlin? . . . Aha, ihr geht also in alle coolen Clubs. Daswerden wohl lange Nächte werden.5.Was ich mache in Berlin? . . . Richtig, ich rufe meine alten Freunde im PrenzlauerBerg an.6.Und Frau Müller und Frau Meier? . . . Genau, sie fahren mit der S-Bahn nachPotsdam, um das Schloss Sanssouci zu besuchen.

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Station 2: München2-11.Die Münchner BiergärtenMünchen ist auch wegen seiner vielen Freizeitmöglichkeiten eine der populärstenGroßstädte Deutschlands. Der Biergarten ist bei den Münchnern besonders beliebt. Hiersitzt man an warmen Sommerabenden und erzählt sich den neuesten Klatsch. Man kannsein Essen selber mitbringen, von einem Stand holen oder in einem Teil mit Bedienungsitzen. Da gibt es dann selbstverständlich eine Speisekarte und man bestellt seine Speisenund Getränke beim Kellner oder bei der Kellnerin.Die kriegen dann natürlich auch eingutes Trinkgeld.2-22.Dialog im GetränkemarktHÄNDLER:Grüß Gott. Was darf’s sein?KUNDIN:Grüß Sie! Heute brauche ich einen Kasten Augustiner Bier und vierFlaschen Saft.HÄNDLER:Orange oder Apfel?KUNDIN:Orange, bitte, den mit viel Fruchtfleisch.HÄNDLER:Alles klar. Brauchen Sie auch Mineralwasser?KUNDIN:Nein, danke, die Kohlensäure bekommt mir nicht so gut. Ich trinke lieberLeitungswasser, das Münchner Wasser ist ja bekannt für seine hoheQualität. Und billiger ist es natürlich auch.HÄNDLER:Das stimmt allerdings.Wollen Sie sich die Getränke liefern lassen?KUNDIN:Nein, das ist nicht nötig, heute habe ich mein Auto dabei.HÄNDLER:Gut, dann bringe ich Ihnen die Kästen zum Auto. Haben Sie auch Leergutdabei?KUNDIN:Ja, das steht im Auto, zwei leere Kästen und dann noch die Weinflaschenhier.HÄNDLER:Die können wir leider nicht zurücknehmen, auf die gibt es kein Pfand. Diemüssen Sie im Altglascontainer recyceln.KUNDIN:Ach ja, das kann ich mir nie merken.HÄNDLER:Kein Wunder, das ist auch ein bisschen kompliziert geworden, dasPfandflaschensystem.2-33.Fragen über München1.Wofür ist München bekannt? . . . Richtig, für seine Freizeitmöglichkeiten.2.Ist München eine Kleinstadt? . . . Ach so, München ist eine Großstadt.3.Wie nennt man München manchmal? . . . Ja, man nennt München manchmal dieheimliche Hauptstadt Deutschlands.

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4.Was kann man in den Straßencafés hören? . . . Genau, in den Straßencafés kann manden täglichen Klatsch hören.5.Was kann man auf dem Oktoberfest sehen? . . . Ja, auf dem Oktoberfest kann manBierzelte und Karussells sehen.6.Was ist weiß-blau und fährt durch München? . . . Richtig, die Straßenbahn ist weiß-blau und fährt durch München.2-44.Im Hofbräuhaus1.Wo bist du gestern Abend gewesen? . . . Ah, im Hofbräuhaus.2.Und wie war es da? . . . Ja, dort ist es meistens voll und laut.3.Was hast du gegessen? . . . Oho, du hast fast eine ganze Portion geschafft!4.Tragen dort alle Lederhosen? . . . Ich sehe, das ist ein Vorurteil.5.Worauf habt ihr getrunken? . . . Schön, auf deine Gesundheit.6.Wer hat die Rechnung bezahlt? . . . Heimlich? Na, das war sicher eine schöneÜberraschung.2-510.Die weiße Rose[1] Die weiße Rose ist eine Münchner Widerstandsgruppe gegen die Nazis gewesen.[2] Ihre wichtigsten Mitglieder waren die Geschwister Hans und Sophie Scholl. [3] Siehaben Flugblätter gegen die nationalsozialistische Politik geschrieben. [4] Als sie dieFlugblätter am 14. Februar 1943 in der Münchner Uni verteilt haben, hat der Hausmeisterdie Gestapo informiert. [5] Später hat der Volksgerichtshof die beiden zum Todeverurteilt und man hat sie hingerichtet. [6] 1997 und 2005 hat man vor der Universitäteine Denkstätte gebaut. [7] Und im Jahre 2003 haben Verwandte der Mitglieder daswissenschaftliche Weiße Rose Institut gegründet.2-611.Der Straßenarbeiterfrei nach Ludwig Thoma[1] Ende Mai bin ich mit einem Freund am Siegestor gestanden. [2] Er hat mich auf einenMann aufmerksam gemacht. [3] Der ist mitten in der Straße stehen geblieben und hatseinen Mantel ausgezogen. [4] Dann hat er ihn an einen Gartenzaun gehängt.[5] Schließlich hat er sich wieder in die Straße neben einen Schubkarren gestellt. [6] Erhat eine Schaufel genommen und sie auf den Boden gelegt. [7] Dann hat er sich auf denSchubkarren gesetzt. [8] Schließlich hat er meinen Freund und mich gesehen. [9] Er ist zuuns gekommen und hat uns gefragt, ob wir hier fremd sind. [10] „Nein“, haben wirgesagt. [11] „Schade“, hat er da geantwortet. „Ich habe Ihnen für ein Bier die Stadtzeigen wollen.“ [12] Da haben wir ihm 20 Pfennig für ein Bier gegeben. [13] Er hat unsgedankt und ist wieder zu seinem Karren gegangen. [14] Dann hat er seinen Mantelwieder angezogen. [15] Ich habe ihn gefragt, was er jetzt vorhat. [16] „Ein Bier kaufen“,hat er geantwortet. „Ich muss Kraft tanken, weil ich für die Stadt die Straße umgrabenmuss. Eine Wahnsinnsarbeit!“ [17] Kopfschüttelnd ist er weggegangen.

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2-712.Was haben Sie in München gemacht?1.Was haben Sie in München gemacht? . . . Aha, zuerst sind Sie also auf denViktualienmarkt gegangen.2.Und als nächstes? . . . Sie haben den Marienplatz besucht, schön.3.Und dann? . . . Ja, das Glockenspiel habe ich auch schon oft gesehen.4.Und was haben Sie noch Schönes gemacht? . . . So, Sie sind auf derLeopoldstraße gesessen und haben einen Cappuccino getrunken.5.Und am Abend? . . . Aha, Sie haben im Augustiner Keller einen Schweinebratengegessen.6.Und was ist danach passiert? . . . Ja, als ich das letzte Mal so viel an einem Taggemacht habe, bin ich auch früh ins Hotel zurückgegangen und habe langegeschlafen.2-813.Was haben andere Besucher in München gemacht?1.In welches Museum sind wir gegangen? . . . Ihr seid ins Deutsche Museumgegangen.2.Welche Pinakothek habt ihr besucht? . . . Wir haben die Pinakothek der Modernebesucht.3.Was hat der Tourist gesehen? . . . Er hat den Englischen Garten gesehen.4.Was habe ich im Biergarten gegessen? . . . Du hast im Biergarten Obatztergegessen.5.Wo ist die Studentin gesessen? . . . Sie ist im Café an der Uni gesessen.6.Wo sind die Besucher spazieren gegangen? . . . Sie sind in derKaufingerstraßespazieren gegangen.2-914.Vor dem Oktoberfest1.Wo kann ich mir die Hände waschen? . . . Geh ins Badezimmer!2.Welche Hose soll ich anziehen? . . . Zieh die Lederhose an!3.Soll ich das blaue oder das weiße Hemd nehmen? . . . Nimm das blaue Hemd!4.Was sollen wir mitbringen? . . . Bringt ein Lebkuchenherz mit!5.Wie kommen wir aufs Oktoberfest? . . . Fahrt mit der Trambahn!6.Wo finden wir die Fahrkarten? . . . Sucht neben der Garderobe!2-1015.Auf dem Oktoberfest1.Löwenbräu . . . Kommen Sie in unser gemütliches Bierzelt!2.Willkommen beim Schottenhammel . . . Essen Sie unsere knusprigen Hähnchen undfrischen Brezen!

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3.Hier wird’s schaurig . . . Steigen Sie in unsere schaurige Geisterbahn ein!4.München von oben . . . Fahren Sie mit unserem riesigen Riesenrad!5.Gewinnen Sie 5.000 Euro . . . Kaufen Sie heute noch ein Lotterielos!6.Hereinspaziert . . . Sehen Sie den einmaligen, klitzekleinen Flohzirkus!

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Station 3: Heidelberg3-11.Station HeidelbergMit seiner berühmten Altstadt und der romantischen Schlossruine gilt Heidelberg als eineder schönsten Städte Deutschlands. Die Universität Heidelberg ist die älteste inDeutschland und wurde vor mehr als sechshundert Jahren gegründetmit nur vierFakultäten. Heute hat die Heidelberger Uni fünfzehn Fakultäten.Bereits Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Heidelberg einintellektuelles Zentrum. Dichter wie Josef von Eichendorff, Bettina von Arnim undClemens Brentano gründeten literarische Zirkel und beeinflussten die Entwicklung derromantischen Literatur. Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich das geistige Klima undman konzentrierte sich auf Politik, Medizin und die Naturwissenschaften. DerFachbereich Medizin ist seit der Gründung der Heidelberger Universität ein Schwerpunktder Hochschule.3-22.Universitäres1.In einem Magisterstudiengang hat man normalerweise ein Hauptfach und zweiNebenfächer.2.Bei vielen Seminaren und Vorlesungen gibt es keine Anwesenheitskontrolle.3.Im Studienbuch werden alle Seminare und Vorlesungen aufgelistet.4.Für die erfolgreiche Seminarteilnahme bekommt man am Ende des Semesters einenSchein.5.Ein Referat ist ein mündlicher Vortrag über ein bestimmtes Thema.6.An der Uni nennt man eine schriftliche Prüfung Klausur.3-33.Mehr Universitäres1.Was ist ein Referat? . . . Richtig, ein Referat ist ein Vortrag von Studenten in einemSeminar.2.Ist Chemie eine Natur-oder eine Geisteswissenschaft? . . . Richtig, Chemie ist eineNaturwissenschaft.3.Ist Philosophie eine Natur-oder eine Geisteswissenschaft? . . .Genau, Philosophie isteine Geisteswissenschaft.4.Was braucht man, wenn man nach dem Studium noch einen Doktor machen möchte?. . .Richtig, man braucht einen guten Notendurchschnitt beim Abschluss.5.Wie kann man eine Universität auch nennen? . . . Richtig, man kann eine Universitätauch Hochschule nennen.6.Welchen Studiengang wählt man, wenn man sich für deutsche Literatur und Spracheinteressiert? . . .Genau, man wählt den Studiengang Germanistik.

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3-410.PerkeoIm Keller des Heidelberger Schlosses liegt das weltberühmte Große Fass. Kurfürst KarlTheodor ließ es 1751 erbauen. Man konnte 221726 Liter Wein einfüllen und es gab eineWeinleitung zum Festsaal im oberen Teil des Schlosses. Kurfürst Karl Philipp machte denZwerg Clemens Perkeo zum Wächter des Großen Fasses. Er lernte ihn auf einer Reise durchTirol kennen, und der Humor des kleinen Mannes gefiel ihm besonders gut. Der Kurfürstfragte ihn, ob er mit nach Heidelberg kommen wolle. „Perche no“ (Warum auch nicht),antwortete der Zwerg. Da lachte der Kurfürst und sagte: „Du sollst Perkeo heißen.“ InHeidelberg bekam Perkeo eine farbige Uniform und einen riesigen Kellerschlüssel. Perkeowar mit seinen Späßen in der ganzen Stadt beliebt und man baute ihm schon während er lebteein Denkmal, das noch heute an der Wand neben dem Fass zu finden ist.3-511.Was passierte zuerst?1.Nachdem Karl Theodor Kurfürst geworden war, ließ er das Große Fass bauen.2.Als man das Fass gebaut hatte, füllte man über 220000 Liter Wein ein.3.Bevor Perkeo nach Heidelberg kam, war der Kurfürst Karl Philipp nach Tirol gereist.4.Nachdem Karl Philipp Perkeo kennengelernt hatte, machte er ihn zum Wächter desgroßen Fasses.5.Als sie nach Heidelberg zurückgekommen waren, bekam Perkeo eine Uniform undeinen großen Schlüssel.6.Nachdem die Bürger der Stadt Perkeo in ihr Herz geschlossen hatten, bauten Sie ihmein Denkmal.3-612.Friedrich Ebert1.Wann lebte Friedrich Ebert? . . . Richtig, Friedrich Ebert lebte von 1871 bis 1925.2.Wo wohnte er in seiner Jugend? . . . Richtig, er wohnte in Heidelberg.3.Wie viele Geschwister hatte er? . . . Genau, er hatte acht Geschwister.4.Was wurde er 1913 in Jena? . . . Richtig, er wurde Parteivorsitzender der SPD.5.Wozu wählte ihn die Nationalversammlung in Weimar 1919? ... Genau, sie wählteihn zum Reichspräsidenten der Weimarer Republik.6.Wann starb er? . . . Richtig, er starb 1925, im Alter von 54 Jahren.3-713.Und davor?1.Wann haben Sie Heidelberg besucht? . . . Ah, nachdem Sie Berlin und Münchengesehen hatten.

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2.Wann sind Sie in die Innenstadt gegangen? . . . So, nachdem Sie Ihre Koffer ins Hotelgebracht hatten.3.Wann haben Sie das Schloss besichtigt? . . . Ah ja, nachdem Sie durch die Altstadtgegangen waren.4.Haben Sie auch die Heiliggeistkirche gesehen? . . . Ah ja, nachdem Sie auf demUniplatz einen Kaffee getrunken hatten.5.Und sind Sie auch auf den Philosophenweg gegangen? . . . Aha, nachdem Sie amNeckar spazieren gegangen waren.6.Und wann sind Sie wieder ins Hotel zurückgekommen? . . . Ah, nachdem Sie imBrauhaus Vetter gegessen hatten.

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Station 4: Hamburg4-11.Station HamburgDie Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte deutsche Stadt. Hamburg liegt ungefähr 100km vor der Einmündung der Elbe in die Nordsee. Der Hamburger Hafen ist nach NewYork und London der drittgrößte Hafen der Welt. Mit 90 Konsulaten ist Hamburg aucheiner der größten Konsularplätze. Durch seine geografische Lage und die Geschichte alsHandels-und Hafenstadt wird Hamburg auch oft „Das Tor zur Welt“ genannt. VieleMenschen sind von Hamburg aus in andere Länder ausgewandert. Hamburg ist vor allemein Zentrum der Medien. Fast die Hälfte der in Deutschland verkauften Zeitungen undZeitschriften kommen aus Hamburg. Siebzehn der zwanzig größten deutschenZeitschriften, wie zum BeispielDie ZeitundDer Spiegel, werden in Hamburg verlegt.4-22.TalkshowsEin beliebtes Format für Sendungen im deutschen Fernsehen sind die Talkshows. VieleFernsehsender, öffentliche und private, bieten dieses Format an. Hier können dieZuschauer bekannte Moderatoren sehen, die mit verschiedenen Gesprächspartnern überaktuelle Fragen aus Politik und Gesellschaft diskutieren. Auch schwierige undkontroverse Themen vermeidet man dabei nicht.4-33.Aus der Medienwelt1.Wer publiziert Zeitungen und Zeitschriften? . . . Richtig, ein Verlag publiziertZeitungen oder Zeitschriften.2.Was ist ein anderes Wort für Radio? . . . Richtig, ein anderes Wort ist Rundfunk.3.Welche Sendung bringt die neuesten Informationen? . . . Ja, die Nachrichtenbringen die neuesten Informationen.4.Was ist Sabine Christiansen von Beruf? . . .Richtig, sieistModeratorin.5.Wie nennt man Menschen, die fernsehen? . . . Richtig, das sind die Zuschauer.6.Was machen Unternehmen, um ihre Produkte bekannt zu machen? . . .Genau, siemachen Werbung.4-44.DuoderSie?1.In welcher Branche wird häufig diedu-Form benutzt? . . . Richtig, in derMedienwelt wird häufig diedu-Form benutzt.2.Wie sprechen sich die Kollegen an? . . . Richtig, die Kollegen sprechen sich mitdem Vornamen an.

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3.Was sollte man nicht tun? . . . Richtig, man sollte Gesprächspartner nicht voreiligmitDuansprechen.4.Was sollte man machen, wenn man sich nicht sicher ist? . . . Richtig, wenn mansich nicht sicher ist, sollte man die direkte Anrede vermeiden.5.Was wird manchmal offiziell angeboten? . . . Richtig, manchmal werdenSpitznamen und Kurzformen offiziell angeboten.6.Was signalisiert das Sie? . . . Richtig, das Sie signalisiert Respekt.4-59.Besuch in HamburgGERTE (FEMALE):Also ich bin Musikfan und tanze gern. Ich hab’ da von einemriesigen Club gehört, dem „Zucker Club“, wo man supertanzen können soll, da würde ich unbedingt gern hingehen.Und dann würde ich gerne mit meinen Freunden eineFahrradtour am Elbuferweg machen, das soll total schön seindort. Ich bin überhaupt gerne an der frischen Luft und wenndas Wetter schön genug wäre, würde ich auch gerne in denTierpark Hagenbeck gehen und danach vielleicht noch eineHafenrundfahrt machen.MAX (MALE):Also meine Wünsche sehen ein bisschen anders aus. Ich würdeins Speicherstadtmuseum gehen. Vor allem, weil es da eineHorror-Show gibt, im „Hamburg Dungeon“. Das dürfte, glaubeich, ein bisschen wie in Disneyland sein. Und sonst? Tja, ichesse wahnsinnig gern Fisch. Ich würde also sicher einenSpaziergang über den Fischmarkt machen und dann auch ineinem typischen Fischlokal essendas Restaurant„Fischerhaus“, habe ich gehört, soll ziemlich gut sein.4-610.Was wäre, wenn . . . ?1.Wenn es auf der Welt nur eine einzige Sprache gäbe, könnte jeder mit jedem überalles sprechen.2.Wenn Kinder Politiker wären, würden wir vielleicht in einer viel besseren Weltleben.3.Wenn ich einen Tag lang total perfekt wäre, würde ich mich perfekt fühlen, perfektaussehen und ich hätte natürlich auf alle Fragen eine perfekte Antwort.4.Wenn ich unendlich viel Zeit hätte, würde ich ganz ohne Uhren leben.5.Wenn die Menschen nicht lügen könnten, wäre die Welt viel ehrlicher.6.Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre, gäbe es vielleicht keinen Konjunktiv.

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4-711.Berufsträume1.Was würde Katrin gern machen? . . . Richtig, Katrin würde gern in einer großenFirma arbeiten.2.Und was würde Alex gern machen? . . . Genau, Alex würde gern jeden Tag einenAnzug tragen.3.Und Martina, was wäre bei ihr los? . . .Ja, Martina wäreerfolgreich.4.Und was für ein Verhältnis hätte Karl mit seinem Chef? . . . Ja, Karl hätte endlichein gutes Verhältnis mit seinem Chef.5.Was würde Sandra gern machen? . . . Genau, Sandra würde gern während derMittagspause einkaufen gehen.6.Was würden Helmut und Andreas gern machen? ... Ja, Helmut und Andreaswürden gern mit dem Firmenwagen in Urlaub fahren.7.Und Hanna und Beate? . . . Richtig, sie würden ihre Chefin mit Vornamenansprechen.8.Und du, was wäre mit dir? . . . Ah, ich hätte auch jeden Tag gute Laune, wenn ichin meinem Traumjob arbeiten könnte.4-812.Die neueStelle1.Wo könnten Sie arbeiten? . . . Aha, Sie könnten mitten im Stadtzentrum arbeiten.2.Wie könnten Sie Ihre Kollegen ansprechen? . . . So, Sie könnten sie also duzen.3.Wie lange dürften Sie Mittagspause machen? . . . Sie dürften also keine langePause machen, das klingt nicht so toll.4.Und um wie viel Uhr müssten Sie jeden Tag in der Arbeit sein? . . . Oh Schreck,Sie müssten um 7 Uhr schon da sein, das ist ganz schön früh.5.Dürften Sie auch manchmal ein bisschen später kommen? . . . Sie dürften alsonicht zu spät kommen.6.Wie könnten Sie denn so früh in die Arbeit kommen? . . . Ah, Sie könnten alsomit der S-Bahn fahren. Na, das werden Sie sich nochmal überlegen mit der Stelle,oder?

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Station 5: Leipzig5-11.Station LeipzigLeipzig ist eine Stadt der Musik. Johann Sebastian Bach arbeitete dort als Musikdirektorund Kantor der Thomaskirche von 1723 bis 1750. Die Stadt Leipzig pflegt sein Erbe bisheute durch das Bach-Archiv, den international bekannten Thomanerchor und dasberühmte Gewandhausorchester, eines der ältesten Konzertorchester Europas. AuchRichard Wagner war ein berühmter Sohn der Stadt Leipzig. Die Leipziger Messe feierte1997 ihr 500-jähriges Jubiläum auf dem 1996 neu eröffneten Messegelände. DieLeipziger Buchmesse findet jedes Jahr im März statt. Auch die Universität Leipzig feierteim Jahr 2009 ein großes Jubiläum: 600 Jahre Uni Leipzig. 1989 war Leipzig derAusgangspunkt derFriedlichen Revolution, die durch die Demonstrationen vor derNikolaikirche zum Fall der Berliner Mauer und zur deutschen Wiedervereinigung führte.Leipzig ist bis heute von Stadtvierteln der Gründerzeit geprägt und die Stadt versuchtheute durch Sanierung und Abriss ein neues Stadtbild zu schaffen.5-22.„Die Prinzen“Leipzig ist nicht nur für seine schönen Gebäude aus der Gründerzeit bekannt, sondernauch als Musikstadt. Auf der Bühne des Leipziger Gewandhauses hatte beispielsweiseClara Schumann ihren ersten Auftritt. Auch die Mitglieder der bekannten Popgruppe „diePrinzen“ kommen aus Leipzig. Ursprünglich hießen sie „Herzbuben“, aber nach derWiedervereinigung nannte sich die Gruppe um und schaffte es schnell, in ganzDeutschland Erfolg zu haben. Ihre erste Single, „Gabi und Klaus“, entwickelte sich zueinem riesigen Hit. 1997 waren die Prinzen bei der Aktion „Helfen statt Hauen“ gegenden Rechtsradikalismus dabei und 2006 feierten sie ihr 15-jähriges Jubiläum.5-33.Fragen über Leipzig1.Wo hatte Clara Schumann ihren ersten Auftritt? . . . Richtig, Clara Schumannhatte ihren ersten Auftritt im Leipziger Gewandhaus.2.Was für Gebäude gibt es in Leipzig? . . . Richtig, Gebäude aus der Gründerzeitgibt es in Leipzig.3.Wann hat man diese Häuser gebaut? . . . Ja, um die Jahrhundertwende hat mandiese Häuser gebaut.4.Wogegen hat man in Leipzig demonstriert? . . . Richtig, man hat gegen dieRegierung der DDR demonstriert.5.Waren diese Demonstrationen gewalttätig oder friedlich? . . . Genau, dieDemonstrationen waren friedlich.6.Wo findet die Leipziger Buchmesse statt? . . . Richtig, die Leipziger Buchmessefindet auf dem Messegelände statt.

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5-44.Auf nach Leipzig (Redemittel)1.Es gibt so viel zu entdecken in Leipzig. Morgen wollen wir die Stadt besichtigen.Was schlägst du vor? . . . Aha, du schlägst also vor, zuerst in einem Café zufrühstücken.2.Und danach, was würdest du dann vorschlagen? . . . Sehr schön, machen wir alsoeinen Spaziergang durch die Innenstadt.3.Und dann, hast du eine Idee? . . . Au ja, das fände ich auch eine gute Idee.4.Und was können wir nach dem Mittagessen machen? . . . Ja, es wäre prima, dieNikolaikirche zu besichtigen.5.Und was könntest du dir noch vorstellen? . . . Ja, dazu hätte ich auch total Lust.6.Übrigens fährt unser Zug morgen früh um 5 Uhr. Wie wollen wir den Abendverbringen? . . . Das stimmt, wir sollten nicht zu spät ins Hotel zurückkommen.5-59.Lokalnachrichten1.Bei einem Bankraub in der Leipziger Innenstadt wurde ein großer Sack gestohlen.Aber in dem Sack waren nur 50.000 alte Überweisungsformulare, die zumSchreddern gebracht werden sollten.2.Nach langer Zeit hat gestern Altbundeskanzler Schröder wieder einmal Leipzigbesucht. Über 6.000 Menschen kamen auf den Augustusplatz, um dort SchrödersRede über die Zukunft der Europäischen Union zu hören.3.Die schwedische Nobelpreiskommission hat gestern einen Wissenschaftler derUni Leipzig für den Nobelpreis in Physik vorgeschlagen.4.Das MDR Sinfonieorchester geht ab Montag auf große Tournee nach China undJapan.5.Im Leipziger Naturkundemuseum wird am Wochenende eine Sonderausstellungzum Thema „Mensch und Natur“ eröffnet. Der Bundesumweltminister wird beider Eröffnungsfeier ebenso anwesend sein wie der Leipziger Oberbürgermeister.6.Wegen der anhaltenden Hitzewelle über Mitteleuropa können dieTagestemperaturen auch morgen wieder Höchstwerte um die 36 Grad Celsiuserreichen. Das Schulamt der Stadt teilte mit, dass es erst ab 38 Grad, gemessenum 10.30 vormittags, in allen Schulen „hitzefrei“ gebe.5-610.Reise nach Leipzig1.Stefan und Stephanie reisen nach Leipzig, weil sie sich für Musik interessieren.2.Stefan muss unbedingt die Thomaskirche besuchen, denn Bach hat da alsMusikdirektor gearbeitet.3.Stephanie möchte das Gewandhausorchester hören und sie will auch in die Opergehen.
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